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Die Wuppertaler Rencontres Littéraires (*Literarische Begegnungen)

Die Wuppertaler Rencontres Littéraires (*Literarische Begegnungen)

Literatur hautnah (mit)erleben – eine nicht ganz alltägliche Idee! 

Französischstudierenden, Philologen der Universität Wuppertal und allen Liebhabern französischer Literatur aus der Region Wuppertal und dem Rheinland bietet sich die einmalige Chance, regelmäßig bedeutende Vertreter der französischen Gegenwartsliteratur persönlich kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Die Neugierde und das Interesse unseres Publikums an einer lebendigen Begegnung mit französischer Literatur zu wecken liegt uns vor allem am Herzen, und so besteht die Besonderheit unserer Rencontres darin, unser Publikum in direkten Kontakt mit Autorinnen und Autoren zu bringen, die häufig vorher in den Literaturkursen der Romanistik gelesen und analysiert worden sind. So haben die Studierenden nicht nur die Möglichkeit, ihre ganz persönlichen Fragen zu stellen, sondern auch ihre Leseeindrücke zu ausgewählten Texten zu schildern. Somit verfolgen die Rencontres stets ein doppeltes Ziel: Sie bieten die Möglichkeit zu einem offenen Gespräch über die Romane und geben andererseits den Texten selbst das Wort, indem die Autorinnen und Autoren ihre Überlegungen zum eigenen Werk darlegen und diese durch Textauszüge kommentieren, die sie selbst vortragen.        

Die « Literarischen Begegnungen“ finden ausschließlich auf Französisch statt!

Die bisherigen Veranstaltungen waren bislang drei großen Themenblöcken gewidmet, denen sich die Autoren selbst mit ihrem Werk zugeordnet haben, und zwar:  

- Écriture visuelle (« Visuelles Schreiben »)

- Mémoire, fiction, identité (« Erinnerung, Fiktion, Identität »)

- Fiction du réel et réalité de la fiction (« Die Fiktion des Realen und die Realität der Fiktion »)

Bislang hatten wir das Vergnügen, folgende Autorinnen und Autoren zu einer literarischen Begegnung in Wuppertal willkommen zu heißen:

 

Écriture visuelle

Jean-Philippe Toussaint : Miroirs textuels : voir la littérature, écrire les images ?

Tanguy Viel : Une écriture sur les pistes du roman américain ? Les jeux intertextuels de Tanguy Viel.

Carl Havelange : Le portrait et ses marges : portraits littéraires, portraits photographiques.

 

Mémoire, fiction, identité

Jérôme Ferrari : Mémoires, Fictions, Identités : ce triangle lourd de signification.

Laurent Gaudé : Regards croisés : mythologie, histoire, écriture.

Laura Alcoba : Les mots pour le dire : écrire entre les cultures.

Oliver Rohe : Mémoires de l'oubli : les fictions d'identités.

 

Fiction du réel et réalité de la fiction

Maylis de Kerangal : Le document dans la fiction ou l'acte exploratoire de l'écriture.

Yannick Hanel : Ivresse et vérité. L'aventure de l'écriture comme quête de connaissance.

Marie Darrieussecq : L'écriture de vie en vie : voyages de Paris à Wuppertal et de quelques villes rêvées.

Maryam Madjidi : Raconter l'exil : se jouer des frontières linguistiques, culturelles et textuelles.

Ségolène Dargnies : Figure du double, la fiction au miroir du réel.

 

Le roman est un miroir qui se promène – littérature et société.

Abdellah Taïa : Écrire, crier, se révolter dans un monde post-colonial